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Befestigungssysteme

SFS lackiert Fassaden­befes­tiger in Menden projekt­spezifisch

Am Standort Menden stimmt SFS sicht­bare Schraub- und Niet­köpfe farb­lich auf die jewei­lige Fassaden­be­klei­dung ab. Als Refe­renz dienen vor­ge­ge­bene Farb­töne oder ein konk­retes Fassa­den­plattenmuster. Die Rezepturen archiviert das Unternehmen in einer eigenen Farbdatenbank, die inzwischen mehr als 17.000 Einträge umfasst.

Hardy Welsch

In Menden bündelt SFS in Deutschland das Know-how für die Lackierung von Fassadenbefestigern. Hintergrund ist, dass neben Material, Farbe und Oberflächenstruktur der Bekleidung auch sichtbare Befestigungselemente das Erscheinungsbild einer Fassade beeinflussen. Bei einer individuellen Abstimmung berücksichtigt SFS deshalb nicht nur den Farbton, sondern auch den Glanzgrad und bei Bedarf besondere Oberflächenwirkungen. Der Prozess reicht von der projektspezifischen Farbabstimmung bis zum fertig beschichteten Befestiger.

Musterbefestiger wird in der Fassadenplatte geprüft

Liegt ein Fassadenplattenmuster vor, beginnt die Farbabstimmung im Farblabor. Mitarbeitende mischen auf Basis der jeweiligen Oberfläche einen passenden Farbton an und bringen ihn auf einen Musterbefestiger auf. Dieser wird anschließend direkt in die Fassadenplatte eingesetzt. So lässt sich beurteilen, wie der lackierte Schraub- oder Nietkopf im späteren Fassadenbild wirkt. Weicht die Wirkung noch von der Plattenoberfläche ab, wird die Mischung angepasst.

Die finale Rezeptur wird dokumentiert und in der Farbdatenbank von SFS archiviert. Damit kann ein projektspezifischer Farbton auch bei einer späteren Nachbestellung erneut hergestellt werden.

Neben dem Farbton werden bei der Beschichtung auch Glanzgrad und Oberflächenwirkung berücksichtigt, um unterschiedlichste Fassadenoberflächen gestalterisch aufzugreifen.

Hardy Welsch

Neben dem Farbton werden bei der Beschichtung auch Glanzgrad und Oberflächenwirkung berücksichtigt, um unterschiedlichste Fassadenoberflächen gestalterisch aufzugreifen.

Pulver- oder Nasslackierung je nach Anwendung

Vor der Beschichtung werden die Befestiger gereinigt und die zu lackierenden Flächen angeraut. Dieser Schritt soll dafür sorgen, dass der Lack zuverlässig haftet und die gewünschte Oberflächenqualität erreicht wird.

Je nach Anwendung werden die Befestiger anschließend pulver- oder nasslackiert. Die Pulverbeschichtung eignet sich nach Angaben von SFS insbesondere für größere Auftragsmengen. Grundierung und Pulverbeschichtung erfolgen maschinell, die Nasslackierung wird manuell ausgeführt. Bei der Beschichtung werden neben dem Farbton auch Glanzgrad und Oberflächenwirkung berücksichtigt. Damit lassen sich Befestiger auch an Fassaden mit besonderen Strukturen, changierenden Farbwirkungen oder mehrfarbigen Oberflächen anpassen.

Kleinserien ab 100 Stück

In Menden wird nahezu ausschließlich auftrags- und kundenspezifisch gefertigt. Bereits Kleinstmengen ab 100 Stück sind möglich. Laut SFS sind die Abläufe darauf ausgerichtet, auch bei hoher Variantenvielfalt kurze Durchlaufzeiten zu erreichen.

Hardy Welsch

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Stichproben und Rückhaltemuster

Nach der Beschichtung werden die Lackierungen stichprobenartig geprüft. Damit will SFS auch bei unterschiedlichen Farbtönen und kundenspezifischen Kleinserien eine gleichbleibende Beschichtungsqualität sicherstellen. Für den Einsatz an der Fassade spielt neben dem Erscheinungsbild auch die Beanspruchung durch äußere Einflüsse eine Rolle. Welche Anforderungen hinsichtlich der Witterung zu berücksichtigen sind, hängt vom jeweiligen Einsatzfall und vom verwendeten Beschichtungssystem ab.

Zusätzlich bewahrt SFS Rückhaltemuster zehn Jahre lang auf. So lassen sich ausgeführte Beschichtungen auch langfristig nachvollziehen. Die konstruktive Funktion der Befestiger bleibt durch die Lackierung unverändert. ■
Quelle: SFS / ml