Mobilane
In Würzburg säumen lebende Pflanzen die Ränder einer großen Glasfassade, die Scheiben selbst bleiben frei.
Wie lässt sich eine Glasfassade begrünen, ohne das Glas zu verdecken? Das Architekturbüro Planwerk GmbH & Co. KG hat darauf in Würzburg eine eigene Antwort gefunden. Im Fassadenbild gehen Gebäude und Umgebungsgrün ineinander über. So fügt sich das Gebäude in vorhandenes Grün ein, statt sich davon abzusetzen. Die Idee stammt von Stefan Buttler vom Architekturbüro Planwerk. Er wollte in Würzburg zeigen, was Architektur und Begrünung gemeinsam möglich machen.
Pflanzen umrahmen die Glasflächen
Für die Bepflanzung kommt das MobiPanel-System von Mobilane zum Einsatz. Die Glasfassade behält dabei ihre Funktion. Die Bepflanzung konzentriert sich auf den äußeren Rahmen, die Glasflächen bleiben frei. Oben und unten reichen die Triebe hängender Pflanzen über die geraden Kanten hinaus. Seitlich setzt sich die Begrünung fort.
Die Auswahl der Pflanzen ist auf die Südwestausrichtung der Fassade abgestimmt. Immergrün, Seggen, Purpurglöckchen und Kriechspindel bilden ein Farbspiel aus Grün, Kupfer, Orange und Rot. Die vertikale Begrünung entstand gemeinsam mit dem Mobilane-Partner GEFÄSSERIE – Die Wandbegrüner GmbH.
Ansatz betrifft viele Bürogebäude
Große Glasflächen prägen heute viele Bürogebäude. Auf den ersten Blick scheinen sie wenig Raum für eine Fassadenbegrünung zu bieten, denn Tageslicht und Ausblick sollen erhalten bleiben. Zudem steht eine Fassadenbegrünung im Außenraum nie für sich. Sie wirkt immer im Zusammenspiel mit Bäumen, Hecken und Grünflächen der Umgebung.
Die Würzburger Fassade greift dieses vorhandene Grün auf. Die Spiegelungen in den Scheiben erweitern die sichtbare Grünwirkung über die bepflanzten Flächen hinaus.
Als fertige Standardlösung ist das Projekt nicht zu verstehen. Es richtet sich vielmehr als Inspiration an Architekten, Planer und Bauherren. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Quelle: Mobilane / oja