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Know-how unter Dach und Fach

Die Schulungen des Handelshauses Barth sind regelmäßig ausgebucht. Das dort vermittelte Fachwissen ist praxisorientiert. Die erfahrenen Trainer nehmen sich genügend Zeit und unterstützen die Schulungsteilnehmer mit hilfreichen Hinweisen. Bei der Verbundplatten-Produktschulung wurden Prefa-Fassadenplatten der Marke Reynobond verarbeitet. Die Aluminium-Platten mit LD-Polyethylenkern sind werkseitig mit einer Schutzfolie versehen. Ihre Befestigung erfolgt auf geeigneten Unterkonstruktionen, auf welche die Fassadenplatten geschraubt, genietet oder geklebt werden können. Standardplattenmaße sind 4010 x 1500 x 4,0 mm, wobei Sondergrößen auf Anfrage möglich sind. Das Plattengewicht beträgt 5,5 kg/m².

Die Aluminiumverbundplatte ist ein Sandwichelement, bestehend aus zwei einbrennlackierten Aluminiumblechen der Stärke 0,5 mm, die beidseitig im Schmelzfixierverfahren auf einen Polyethylenkern aufgebracht werden. Diese gleichermaßen chemische und mechanische Haftvermittlung bewirkt eine hervorragende Ablösebeständigkeit der Blechhaut. Die Aluminiumverbundplatte eignet sich besonders für den Innenausbau und die Fassadengestaltung, sowohl im Neubausektor als auch bei der Altbausanierung. Anwendungsmöglichkeiten sind beispielsweise

  • hinterlüftete Fassadenkonstruktionen
  • Sandwichelemente
  • Füllelemente von Vorhangwänden
  • Überdachungen
  • Bekleidung von Balkonen
  • Gestaltung von Dachkonstruktionen

Besonders gut kommen die Vorzüge der Aluminiumverbundplatte bei großen Flächen zur Geltung, die spezielle Anforderungen in Bezug auf Planheit und Steifigkeit stellen – soweit die Fakten.

Möglichkeiten entdecken

Wie fast alle Schulungen bei Barth zeichnet sich auch das Fassadentrainig durch seinen praktischen Teil aus. Prefa-Lehrverleger Ralf Gleißner aus Karlsruhe sorgte mit entsprechenden Hinweisen für Wissensvorsprung. Er informierte über Aluminiumkonsolen und dazu gehörende Befestigungsmaterialien sowie über Attikaabdeckungen, stabile Simse oder Eckdetails aus Verbundplatten. Viele Lösungen sind standardisierbar und können daher einfach und preiswert realisiert werden. Die Verarbeitung von Verbundplatten unterscheidet sich gegenüber der Dünnblechverarbeitung sowohl bei der Planung als auch bei der Bearbeitung. Neben der Bestellung auf Maß, bei der benötigte Platten nach Stücklisten gefertigt und geliefert werden, ist die Lieferung von Standardplatten möglich. Denkbar einfach werden diese vom Klempner mit Schlagschere, Hand- oder Tischkreissäge zugeschnitten. Die folierte Vorderseite liegt bei der Bearbeitung unten. Bohrungen oder Stanzungen sind ebenfalls kein Problem.

Wird das Plattenformat bereits bei der Fassadeneinteilung berücksichtigt, kann der Verschnitt auf ein geringes Maß reduziert werden. Häufig sind auch gekantete Übergänge an der Attika oder die Herstellung gekanteter Gebäudeecken möglich. Dabei wird das Verbundmaterial durch eine rückseitige Fräsung und einen Knick im Frontblech gekantet. Vertikale Stoßfugen sind mit der Unterkonstruktion hinterlegt, horizontale Fugen bleiben offen. Eine Fugenbreite von 8 mm ist Standard.

Die Unterkonstruktion

Reynobond wird in der Regel mittels Niete direkt auf einer zweiteiligen Aluminium-Systemunterkonstruktion befestigt. Die Verschraubung auf einer Holzunterkonstruktion ist eine weitere Variante. Renommierte Hersteller von Befestigungssystemen bieten zugelassene Befestigungssysteme auch in Klebetechnik an. Die Auswahl der Fassaden-Wärmedämmung sollte nach bauphysikalischen Anforderungen wie U-Wert und Wandaufbau erfolgen und bauseitige Ansprüche erfüllen. Letztendlich können Aluminium-Verbundplatten-Fassaden mit unterschiedlichsten Wärmedämmsystemen kombiniert werden, denn diffusionsoffene Dämmstoffe unterstützen den eindeutigen Vorteil hinterlüfteter Fassaden. Bau- und Raumfeuchtigkeit entweichen durch die Dämmung über die Hinterlüftungsebene – die Außenhülle übernimmt den Wetterschutz.

Fazit

Aluminium-Verbundplatten bieten innovativen Klempnerfachbetrieben die Chance, in den aktuellen boomenden Markt der Gebäudesanierung einzusteigen. Für geschulte Anwender sind die Verarbeitung von Verbundplatten sowie der Umgang mit dem schwarzen LD-Polyethylenkern mit zahlreichen Vorteilen verbunden. Die Verfügbarkeit kleinerer Mengen ist möglich – die Systeme eignen sich jedoch ebenso für große Perspektiven ausgezeichnet. Für Ausführungssicherheit sorgen neben der Produktqualität geschulte Berater – Techniker von Handelshäusern und Herstellern leisten dabei aktive Einstiegshilfe. Bei Barth hat man dies erkannt. Die Schulungen sind nicht nur eine perfekte Kombination aus Theorie und praktischen Trainingseinheiten, sondern treffen aufgrund der Anwenderfreundlichkeit voll ins Schwarze.

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