Springe auf Hauptinhalt Springe auf Hauptmenü Springe auf SiteSearch
Prefa — 12 Points

Vienna calling!

Das Prozedere der Punktevergabe des Grand Prix d‘Eurovision ist Kult – die Punktevergabe der Teilnehmerländer ebenso. Hätten die Teilnehmer des vor zehn Jahren ins Leben gerufenen BAUMETALL-Treffs für die inzwischen zahllosen Treffen Wertungspunkte zu vergeben, würde die Veranstaltung vom 30. und 31. März 2012 die höchste Punktzahl erhalten. Verglichen mit anderen Events aus der langen Reihe der BAUMETALL-Treffs punktete die Exkursion der Baumetaller nach Wien gleich in mehrfacher Hinsicht. Warum? Nicht nur weil Wien ohnehin eine Reise wert ist, sondern vor allem auch, weil sich den Treff-Mitgliedern eine völlig neue Perspektive beim Blick auf das Dach und dessen Zukunft eröffnete. Dabei standen die Produkte des Gastgebers Prefa zu keinem Zeitpunkt im Mittelpunkt der Veranstaltung. Vielmehr waren es die Gespräche mit österreichischen Kollegen und vor allem der Blick in die gemeinsame und internationale Metalldach-Zukunft. Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten“ hatte das Prefa-Team um die Geschäftsführer Mike Bucher, Karsten Köhler und Andreas Pali ein beeindruckendes Programm auf die Beine gestellt. Einer der Veranstaltungshöhepunkte war der Auftritt des Zukunftsforschers Christian Hehenberger. Der Fachmann für Trend- und Marketinganalysen referierte in der Prefa-Academy am Stammsitz des Unternehmens im österreichischen Marktl. Ein weiteres Highlight war das für Spengler maßgeschneiderte Besichtigungsprogramm in Wien – mehr dazu ab Seite 54.

Gemeinsam Zukunft gestalten

Die Zukunftsthesen von Christian Hehenberger machen Mut auf morgen. „Wir sind auf dem Weg in das wertvollste, spannendste und interessanteste Jahrzehnt seit 1945“, so Hehenberger, der das Institut für Marketing und Trendanalysen GmbH im österreichischen Gutau seit über 20 Jahren leitet. Der Autor zahlreicher Bücher und Fachpublikationen ist vor allem für seine Wirtschaftsprognosen bekannt, die seit Jahren eine Trefferquote von über 80 % erreichen. Speziell an die anwesenden Fachbetriebsinhaber gerichtet, prognostizierte Hehenberger dem Metallhandwerk eine erfolgreiche Zukunft, vorausgesetzt, sie sind in der Lage, sich auf den Zeitgeist einzustellen.

Zukünftig werden Gebäude mit hohem Standard benötigt – Bauherren und Architekten setzen dabei auf Lösungen mit hohem Wertzuwachs. Dass qualitativ hochwertige Dächer und Fassaden maßgeblich dazu beitragen, versteht sich von selbst. Der Grund: Energie wird zum Luxusgut und Rohstoffe entsprechend teurer. Unerlässlich ist in diesem Zusammenhang die Verbesserung des strategischen Einkaufs – auch und gerade im Handwerk. Außerdem stellt der Klimawandel eine ernstzunehmende Herausforderung dar. Hinter der Zunahme von Stürmen, Hagelschäden und Dürreperioden verbergen sich lukrative Geschäftsmodelle, denn schließlich decken Klempner eines der Grundbedürfnisse des Menschen ab – ein dichtes Dach über dem Kopf. Zugegeben, diese Hinweise sind nicht neu, doch in Verbindung mit weiteren Informationen entstand ein beeindruckendes Konstrukt, das zweifelsohne Lust auf Zukunft macht.

Übrigens: Christian Hehenberger wird auch auf dem BAUMETALL-XXL-Treff am 22. Juni 2012 als Referent zu hören sein. Dann spricht er unter anderem über E-Mobilität, Energiewirtschaft und Bauwirtschaft. In diesem Zusammenhang wird er nicht nur darauf hinweisen, dass der Trend zu Full-Service-Leistungen zunehmen wird, sondern auch die wachsende Bedeutung der Bauteile Dach und Fassade beleuchten. Mit 80-prozentiger Sicherheit fasste Hehenberger zusammen: Bauen wird zukünftig komplexer. Aus dem heutigen Passivhaus-Trend entwickelt sich der bis zum Jahr 2020 realisierbare Plus-Energiehaus-Standard und speziell bei der Gestaltung der Gebäudehülle werden Klempner eine maßgebliche Rolle übernehmen.

Blick nach vorn

Auch Prefa-Geschäftsführer Mike Bucher wagte einen Blick in die Zukunft. Dabei äußerte er sich zur Rolle sowie der Aufgabe von Prefa und betonte: „Wir sind uns unserer Wurzeln bewusst, weil wir aus der Spenglerei kommen. Unsere standardisierten Produkte wie Dachplatte oder Raute wurden speziell für den Klempner entwickelt.“ Mike Bucher hob besonders hervor, dass Prefa nicht in Konkurrenz zum Klempner tritt, sondern vielmehr durch den Einsatz innovativer Produkte gemeinsam mit ihm erfolgreich ist. Es folgte eine lebhafte Diskussion zwischen österreichischen Spenglern und deutschen Klempnern. Dabei ging es um standardisierte Aufmaßsysteme, Schutzvorkehrungen zum schonenden Biegen von Profilen und vor allem um den Wunsch, die Fachregelwerke grenzübergreifend anzupassen.

Die Zukunft ist bunt

Aluminiumspezialist Albert Schafrath schilderte die wesentlichen Unterschiede der Prefa-Lacksysteme und informierte über die Vorteile der neuen und matten Oberfläche P.10. Dabei erklärte er, dass der Mattlack P.10 sehr hohe Standzeiten erfüllt und die optische Wahrnehmung von Materialverspannungen verringert. Übrigens hat Prefa auch das neue Dach- und Fassadensystem FX.12 mit dieser Oberfläche ausgestattet. Zur handwerklichen Montage von FX.12 zeigte Albert Schafrath den Treff-Teilnehmern allerhand Tricks und Kniffe. Der Alu-Profi verwies vor allem darauf, wie wichtig es ist, dass der Klempner erforderliche Anschlussprofile in Klempnertechnik herstellt.

Reisen bildet

Die Mitglieder des BAUMETALL-Treffs waren sich einig: Die Reise nach Marktl und nach Wien hat sich gelohnt – der Austausch mit den österreichischen Kollegen war ein weiterer Schritt zur Internationalisierung der Branche. Das Treffen trägt auch dazu bei, den Klempneralltag zukunftstauglich zu gestalten. Der nächste BAUMETALL-Treff wird gespannt erwartet. Er findet am 22. Juni 2012 im XXL-Format unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten“ statt.

UTOR: Andreas Buck

INFO

Prefa FX.12: Jede Platte ist ein Unikat

Klempner bauen maßgeschneiderte Gebäudehüllen. ­Individuelle Lösungen sind ihre Stärken. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung des neuen Dach- und Fassadensystems FX.12 als Klempner-Produkt deutlich. Erforderliche Anschlüsse an Fenster oder Durchbrüche werden handwerklich hergestellt. Außerdem bestimmt der Klempner Art und Größe der Flächeneinteilung. Aufgrund der handwerklichen Verarbeitung sowie der Tatsache, dass die Prägemuster der einzelnen FX.12-Elemente im Zufallsprinzip entstehen, wird jede FX.12-Fassade zum Unikat.

Jetzt weiterlesen und profitieren.

+ BM E-Paper-Ausgabe – jeden Monat neu
+ Kostenfreien Zugang zu unserem Online-Archiv
+ Themenhefte
+ Webinare und Veranstaltungen mit Rabatten
uvm.

Premium Mitgliedschaft

2 Monate kostenlos testen

Tags