Trumpf
Trumpf stellt zur EuroBlech eine neue Generation der TruLaser 5000 vor. Kameras und Live-Daten zeigen, wo Zeit verloren geht. Anwender sollen Stillstände reduzieren.
Zur EuroBlech 2026 bringt das Ditzinger Unternehmen die neue Generation seiner Laserschneidmaschinen-Serie TruLaser 5000 auf den Markt. Integrierte Kameras, Sensorik und eine kontinuierliche Statusüberwachung geben Anwendern jederzeit einen Überblick über den Bearbeitungsprozess. Betriebe erkennen so, wann und wo produktive Zeit verloren geht, und können gezielt gegensteuern.
Milena Baur, Produktmanagerin, erläutert: „Viele Blechfertiger haben ihre Laserschneidprozesse bereits auf ein sehr hohes Produktivitätsniveau gebracht. Der nächste Hebel liegt darin, mehr Transparenz in der Fertigung zu schaffen und Effizienzverluste gezielt zu reduzieren. Die neue TruLaser 5000 liefert dafür die nötigen Informationen, damit Anwender Abweichungen früh erkennen, gezielt gegensteuern und ihre Produktivität kontinuierlich steigern können.“
Kameras und Dashboard zeigen den Maschinenstatus
Der Maschinenbauer hat mehrere Kameras in die Laserschneidmaschine integriert. Ihre Live-Streams lassen sich ortsunabhängig abrufen. Die Kameraperspektiven decken den gesamten Maschineninnenraum ab und zeigen unter anderem den Schneidprozess und den Palettenwechsler. Zusammen mit Live-Daten weiterer Anlagen entsteht direkt am Bedienpanel ein zentrales Dashboard für die Fertigung. Bediener und Fertigungsleiter sehen dort Maschinenstatus, Restlaufzeiten und aktuelle Ereignisse. Kamerabilder und Echtzeit-Benachrichtigungen zeigen sofort, wo Unterstützung erforderlich ist. Mitarbeiter können so schneller eingreifen, ungeplante Stillstände vermeiden und mehrere Maschinen parallel betreuen.
Kollisionsübersicht und Zustandsüberwachung verhindern Stillstände
Neu im Dashboard ist eine Kollisionsübersicht. Sie zeigt, in welchen Programmen Kollisionen zwischen Düse und Blech zu Stillständen geführt haben. Anwender identifizieren wiederkehrende Fehler damit schneller und können Maßnahmen treffen, um sie zu vermeiden. Serienmäßig umfasst die TruLaser Serie 5000 drei Jahre „Condition Monitoring“. Der prädiktive Service überwacht Maschinenzustände und erkennt potenzielle Ausfälle frühzeitig. Das erhöht die Verfügbarkeit der Anlage.
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Assistenzsysteme sichern den Schneidprozess
Für die Prozesssicherheit setzt das Unternehmen auf Assistenzsysteme fürs Laserschneiden. „Active Speed Control“ überwacht den Schneidprozess in Echtzeit, erkennt Qualitätsabweichungen während der Bearbeitung und passt die Vorschubgeschwindigkeit automatisch an. Neu zur EuroBlech: Das System überwacht während des Schneidens auch den Zustand der Düse und stößt bei Verschmutzungen einen Prüfzyklus an. So steuert die Maschine gegen, bevor Ausschuss entsteht.
Die Funktion Smart Rerun erkennt Schnittabbrüche automatisch und setzt den Schneidvorgang an der richtigen Stelle fort. In Kombination mit Active Speed Control produziert die TruLaser 5000 selbst bei Fehlschnitten ohne Eingriff des Bedieners weiter. Das reduziert Stillstandzeiten und erhöht die Produktivität.
Die Serie richtet sich an Betriebe, die Bauteile automatisiert schneiden und ihre Maschine bestmöglich auslasten möchten. Mit bis zu 24 Kilowatt Laserleistung eignet sie sich für alle gängigen Materialien der Blechfertigung. Je nach Format bearbeitet sie Bleche mit Abmessungen von 3 x 1,5 Meter bis 6 x 2 Meter. Anwender fertigen damit sowohl filigrane Präzisionsbauteile als auch großformatige Komponenten wirtschaftlich. Typische Einsatzgebiete finden sich im Maschinenbau, bei Landmaschinen, im Nutzfahrzeugbau sowie bei Lohnfertigern.
Quelle: Trumpf / oja