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Zwei Aluminiumsysteme

Erfolgreiches Duo

Hand in Hand erreichen Doris Armbruster und Manfred Mayer in der Partnerschaft sowie bei täglicher Arbeit ihre Ziele. Das war auch beim Umbau der alten Sattlerei in Rammingen im Alb-Donau-Kreis der Fall. Schnell erkannte das Paar, welch enormes Potential in dem betagten Gebäude schlummerte und Umbau-Ideen sprudelten geradezu hervor. Ein Gedanke befasste sich mit der loftartigen Gestaltung und der damit verbundenen Umwandlung des Wohnraumes. Noch vor der Kaufentscheidung fertigte Innenarchitektin Doris Armbruster zielführende Entwürfe an. Sie verwarf die bisherige horizontale Flächennutzung und konzipierte stattdessen zwei vertikal angelegte Wohneinheiten samt Büro.

Ebenso modern und funktionell wie die Innenräume sollte auch die Hülle des Gebäudes gestaltet werden. Hier war vor allem Manfred Mayer gefordert. Der selbständige Klempnermeister brachte nicht nur seine technische Erfahrung, sondern auch das nötige Gespür bei der Materialauswahl in das groß angelegte Sanierungsprojekt ein. Er schlug vor, die Fassade sowie die Dachfläche mit Aluminium zu bekleiden und dachte dabei sofort an die Marke Prefa. Gute Erfahrungen sammelte Manfred Mayer beispielsweise bei der Sanierung seines Elternhauses sowie bei seinem eigenen Firmengebäude. Außerdem verarbeitete er die Aluminiumprodukte bereits für zahlreiche zufriedene Kunden.

Dach und Wand aus Klempnerhand

Neben bekannten Aluminium-Vorteilen wie der Gewichtsersparnis oder der Bruchsicherheit, gab vor allem die hohe Produktlebenszeit den entsprechenden Ausschlag, das Dach mit der klassischen Dachplatte von Prefa zu decken. Da Manfred Mayer die materialtypischen Eigenschaften auch für die Fassadenbekleidung nutzen wollte, prüfte er zunächst unterschiedliche Varianten auf deren Tauglichkeit. Die bestehende Anordnung der Fenster sorgte jedoch stets für ein unregelmäßiges und nicht einfach einzuteilendes Fassadenbild. Die Möglichkeit, Prefa-Aluminium-Sidings horizontal zu verlegen und die Vertikalstoßfugen versetzt anzuordnen stellte schließlich die individuelle Lösung dar. Dessen ungeachtet mussten vor Montagebeginn zahlreiche Details, etwa Anschlüsse an die Fensterlaibungen, ausgearbeitet werden. Zusätzlich legte Manfred Mayer die Ausbildung entsprechender Fassaden-Anschlussprofile sowie die Form der Flachdach-Randblenden und Attiken fest. Die klare Linienführung des Fassadenkonzeptes erforderte den bewussten Verzicht auf jeglichen Dachüberstand und damit die Ausführung einiger Sonderlösungen. So war beispielsweise der Einsatz einer von außen nicht sichtbaren Einbau-Dachrinne unerlässlich. Überzeugend war auch die Detaillierung an Ortgängen und First- beziehungsweise Traufpunten. Beim Aufmaß und der Bestellung des Materiales wurde das versierte Bauherren-Paar aktiv von PrefaGebietsleiter Norbert Zolg unterstützt.

Während der Installation der Dach- und Wandflächen stellte Manfred Mayer sein ganzes Können unter Beweis. An der Hauptfassade montierte er die 1,2 mm starken und 300 mm breiten Aluminium-Paneele mit einer 15 mm breiten und horizontal verlaufenden Schattenfuge. Analog brachte er auch die Sidings an den Seitenwänden der Dachgauben an. Die Verlegung der Dacheindeckung erfolgte auf einer herkömmlichen Dachlattung – die Ausführung diverser Anschlüsse an Schornsteine und Dachflächenfenster meisterte Manfred Mayer Dank entsprechendem Systemzubehör ebenso souverän.

Blick in die Zukunft

Mitten in den Sanierungsarbeiten bot sich den Bauherren die Gelegenheit, das Nachbargrundstück samt darauf stehenden und stark sanierungsbedürftigen Wohnhaus zu erwerben. Abermals entschieden sich Doris Armbruster und Manfred Mayer zum Kauf und wieder folgten diverse Überlegungen zu Art und Umfang der bevorstehenden Sanierung. Selbstredend soll auch das neue Gebäude eine Aluminiumhülle erhalten und somit von einer weithin sichtbaren Doppellösung für Dach und Fassade profitieren. Visionär sieht das Bauherren-Paar bereits sein Prefa-Ensemble vor sich, welches Dank der Fähigkeit, Inspiration, Konzeption und Ausführung miteinander zu kombinieren im kommenden Jahr in Rammingen zu bemustern sein soll. Doch bis es soweit ist, beschäftigen sich die Bauherren intensiv mit der Ausarbeitung eines weiteren Dach- und Fassadenkonzeptes und beweisen damit, dass sich deren erfolgreiches Arbeitsmodell eins zu eins im Privatleben fortsetzt.

AUTOR: Bruno Rösch

BAUTAFEL

Innenarchitektur und Konzeptipon: Armbruster Innenarchitektur und Deja Vu Wohn Objekte, Rammingen

Fachbetrieb: Manfred Mayer, Rammingen

Fassadensysten: Prefa-Sidings, 1,2 mm, Deckbreite 300 mm

Dachsystem: Prefa-Dachplatte, anthrazit

Autor

Bruno Rösch

ist technischer Berater bei der Prefa GmbH in Bergisch Gladbach.

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