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Vom CAD-Modell zum fertigen Bauteil 

Die Digitalisierung verändert zunehmend auch die Arbeitsvorbereitung und Fertigung im Spenglerhandwerk. Konstruktionen entstehen digital, Abwicklungen werden automatisch erzeugt und die Daten können anschließend für moderne Fertigungsverfahren wie das Laserschneiden direkt weiterverwendet werden. Besonders interessant wird es, wenn daraus ein durchgängiger Prozess entsteht: vom Aufmaß und der 3D-Konstruktion über die automatische Abwicklung bis hin zur fertigen Biegedatei für das reale Bauteil. Genau mit solchen durchgängigen Arbeitsabläufen beschäftigt sich Stefan Reidy. Der eidg. dipl. Spenglermeister unterrichtet an der Gewerblichen Berufsfachschule Freiburg (Schweiz) sowie in der Höheren Fachschule angehende Spenglerpoliere und Spenglermeister. Mit Reidy CAD entwickelt er praxisnahe Schulungen, parametrische Konstruktionen und digitale Werkzeuge speziell für das Spenglerhandwerk. Dabei steht nicht die Software allein im Mittelpunkt. Entscheidend ist die Praxisfrage: Wie können digitale Werkzeuge die tägliche Arbeit im Spengler-Fachbetrieb tatsächlich vereinfachen und Fehler in der AVOR vermeiden? Wie ein solcher Workflow in der Praxis aussieht, demonstrierte Reidy kürzlich am GZO in St. Gallen: Ein komplexes Spenglerbauteil wurde live in Autodesk Fusion konstruiert, abgewickelt, als Fertigungsdatei ausgegeben, per Laser zugeschnitten und anschließend auf einer modernen Schwenkbiegemaschine passgenau gefertigt.

BAUMETALL zeigt zeitnah anhand konkreter Praxisbeispiele, welche Chancen CAD, parametrische Konstruktion und digitale Fertigung heute für Spenglerbetriebe bieten und wo aktuell noch die Grenzen liegen.

www.reidycad.ch

Bild: Reidy CAD

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