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Frischzellenkur für Fassaden

An vielen Fassaden ist der sprichwörtliche Lack ab. 75 % der Gebäude in Deutschland wurden vor 1978 errichtet und haben entsprechend hohen Sanierungs- und energetischen Optimierungsbedarf. Ein neuer Anstrich oder Putz reicht nur in den seltensten Fällen, um der Gebäudehülle wieder ein attraktives, zeitgemäßes Gesicht zu geben. Neben der in die Jahre gekommenen Ästhetik ist meistens auch die Funktion den gestiegenen Anforderungen an Fassaden nicht mehr gewachsen. Eine notwendige Frischzellenkur muss deshalb außer der Optik auch energetische und ökologische Effizienz, Komfort, Werterhalt und Wirtschaftlichkeit steigern. Vor diesem Hintergrund gewinnen in der Klempnertechnik vielfach bewährte Werkstoffe mit dem Qualitätssiegel „Edelstahl Rostfrei“ stark an Bedeutung. Neue Ausführungen, Oberflächen und Funktionen unterstreichen deren Potenzial für integrative Fassadenplanung mit attraktiven Lebenszykluskosten. Energiesparende Fassadengestaltung mit Metall bietet effektiven Hitzeschutz im Sommer und vermeidet Wärmeverlust im Winter. Davon profitieren Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen: Weniger Bedarf an Kühlenergie in der warmen Jahreszeit und geringerer Verbrauch von Heizenergie in den kalten Monaten sind ein wertvoller Beitrag zur notwendigen Balance von Ökologie und Ökonomie. Der Werkstoff Metall paart effizienten Einfluss auf den Energiebedarf eines Gebäudes mit ausgereiften Gestaltungsideen und Komfort. Vorgehängte, hinterlüftete Fassaden trennen als hochwärmedämmende Systeme durch ihren zweischaligen Aufbau Mauerwerk und Wetterhülle konstruktiv. Die Außenhaut, beispielsweise aus Edelstahl, schützt Wände, Unterkonstruktion und Dämmung vor Umwelteinflüssen wie Niederschlag, Hitze, Kälte oder Wind und verbessert so ganzjährig das Raumklima. Auch störender Schall und Straßenlärm kann durch eine Metallfassade verringert werden. Edelstahl erfüllt außerdem zentrale Anforderungen der Zertifizierungssysteme DGNB, LEED und BREEAM an die Nachhaltigkeit und trägt so maßgeblich zur Wertbeständigkeit einer Immobilie bei.

Positive Ökobilanz

Für die Wahl von „Edelstahl Rostfrei“ spricht auch seine positive Ökobilanz. Zu seiner Erzeugung wird wenig Energie benötigt und am Ende seiner Lebenszeit nach vielen Jahrzehnten wird er schnell und umweltschonend demontiert und vollständig ohne Qualitätseinbuße recycelt. Diese Energiebilanz gleicht in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung die höheren Investitionskosten schon nach kurzer Zeit aus. Hierzu tragen auch die nahezu unbegrenzte Haltbarkeit, der geringe Pflegeaufwand und die Korrosionsbeständigkeit bei. Anwendungsbezogen richtige Legierungen, materialgerechte Konstruktionen und fachmännische Verarbeitung sind dafür jedoch entscheidende Voraussetzungen. Zuverlässige Orientierungshilfe für Planer und Bauherren ist hier das international geschützte Qualitätssiegel „Edelstahl Rostfrei“ bei Fachbetrieben und Baustoffen.

Breites Gestaltungsspektrum

Neben den bauphysikalischen und funktionalen Eigenschaften von nichtrostendem Stahl erschließt die Vielzahl seiner Ausführungen und Oberflächen ein breites Spektrum architektonischer Gestaltungsmöglichkeiten. Heterogenen Fronten großformatiger Gebäudekomplexe verleiht eine Hülle aus Edelstahl einheitliche Anmutung. Innerstädtische Parkhäuser verwandeln sich mit einer schimmernden Haut aus nichtrostendem Stahl von ungeliebten Schmuddelkindern zu repräsentativen Visitenkarten. Industriebauten reduzieren durch reflektierende Texturen ihre optische Dominanz und verschmelzen im raffinierten Wechselspiel mit der sie umgebenden Natur. Gebäude an exponierter Lage nutzen medialisierte Edelstahlfassaden als effiziente Werbeträger. Kultur-, Sakral- und Verwaltungsbauten transportieren ihr Selbstverständnis über gezielte Baustoffwahl aus Edelstahl.

Geprägt, gebürstet, poliert, walzmattiert, graviert oder gemustert, im Tiefziehverfahren dreidimensional verformt, gefräst oder lasergeschnitten – immer neue Oberflächenstrukturen inspirieren die Gestalter zu faszinierenden Fassadenbekleidungen. Profile, Bleche, Gewebe, Geflechte, Gitter oder Streckmetall aus Edelstahl rostfrei mit Qualitätssiegel werden strengen Nachhaltigkeitskriterien gerecht und geben Gebäuden unverwechselbaren Charakter. Die hohe mechanische Belastbarkeit des Werkstoffs erlaubt mit Dicken zwischen 0,4 und 2 mm deutlich dünnere Materialstärken als bei anderen Baustoffen. Gewichtsvorteil und Robustheit bei gleichzeitig guter Verformbarkeit prädestinieren den Werkstoff deshalb auch für die Bekleidung sehr großer Fassadenflächen. Die wandelbare Ästhetik von Edelstahl ist für jedes „alte Haus“ ein echter Jungbrunnen, der Wert und Wirkung nachhaltig steigert.

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