Arbeitsplatte? Sickenstock? Ambosshalter? Eines ist klar: Dieses historische Werkzeug ist zwar noch in so mancher Spengler-Werkstatt anzutreffen, doch fabrikneu ist es heute kaum noch zu bekommen. Auch die offizielle Bezeichnung ist in der Branche kaum noch bekannt. Auf der hier gezeigten Platte ist die Antwort in erhabene Buchstaben gegossen: „WERKKLOTZPLATTE“ sowie „H. MAIER – PFORZHEIM“ und der Hinweis „GES. GESCHÜTZTE“. Auf dem massiven Gussfuß findet sich ergänzend die Bezeichnung „WERKKLOTZFUSS“ samt der Modellnummer 530. Die Fotos stammen von unserem Kollegen Pan Spengler aus Polen, der gerne mehr über die Hintergründe seiner Werkklotzplatte erfahren möchte.
BAUMETALLer aufgepasst:
Wer kennt den Hersteller H. Maier aus Pforzheim (noch) oder ist im Besitz historischer Kataloge und anderer Informationen zu dieser Firma? Und wer weiß, warum die eigentlich fast kreisrunde Arbeitsplatte die typische, markante und spitz zulaufende Ecke hat? Welcher spezielle Arbeitsgang oder Kniff bei der Blechbearbeitung verbirgt sich dahinter? Verwenden Sie auch solche Arbeitsplatten im Werkstattalltag und falls ja, von welchem Hersteller?
Das BAUMETALL-Team freut sich auf sachdienliche Hinweise, Historien-Details und Erfahrungsberichte! Am einfachsten per E-Mail und mit dem Stichwort „Arbeitsplatte“ an redaktion@baumetall.de. Übrigens: Ein besonderes Detail zur geheimnisvollen Ecke, die an fast allen Arbeitsplatten zu finden ist, lüftet BAUMETALL in Ausgabe 7/2026.