Die Sanierung des Gebäudebestands ist die zentrale Aufgabe der Baubranche. Ohne umfassende Digitalisierung lassen sich Klimaziele und effiziente Sanierungen kaum realisieren. Die Digital Bau, die vom 24. bis 26. März 2026 in Köln stattfindet, widmet sich daher dem Fokusthema „Digitalisierung für den Bestand“. Da Baumaßnahmen im Bestand bereits rund 70 % des Marktes ausmachen, wird die digitale Transformation hier zum entscheidenden wirtschaftlichen Hebel.
Vom analogen Bestand zum digitalen Modell
Technologien wie Scan-to-BIM bilden die Basis, um Gebäude präzise zu erfassen und energetische Sanierungsszenarien zu simulieren. Projektleiterin Cornelia Lutz betont: „Angesichts des hohen Sanierungsbedarfs braucht es digitale Ansätze, um Ressourcen effizient zu nutzen.“ Auch die Kreislaufwirtschaft profitiert: Digitale Ressourcenpässe machen Gebäude zu wertvollen Materiallagern für die Zukunft.
In Halle 8 präsentieren namhafte Unternehmen konkrete Anwendungen für Planer und Handwerk:
Das Programm auf der Main Stage und der Neo Stage vertieft die Thematik. Highlights sind Vorträge von René Hommel (Arup) zum hybriden Energiemodell Deep (25. März, 14 Uhr) und Sarah Dungs (Verband Bauen im Bestand) über den „Bestand als Standard“ (25. März, 15:30 Uhr). Die Digital Bau 2026 etabliert damit digitale Prozesse als Standard für eine nachhaltige Bauwende. Das vollständige Programm ist ab Februar online verfügbar.