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Fundstücke

Zu Besuch bei Esfahans Kupferschmieden

Ein virtueller Ausflug ins BAUMETALL-Archiv ist immer wieder für eine Überraschung gut. Zum Beispiel dann, wenn es darum geht, orientalische Handwerkskunst zu entdecken. Genau das gelingt bei einem Besuch traditioneller Kupferschmiede in Esfahan. Die Ausnahmehandwerker zeigen, wie meisterhaft im Orient mit Metall umgegangen wird. Das vorwiegend eingesetzte Metall ist Kupfer – die entsprechenden Arbeitstechniken sind neben dem Drücken, das Treiben, Ziselieren und Feuerversilbern. Besonderes erwähnenswert ist, dass diese jahrhundertealten Techniken auch heute noch eingesetzt werden. Die Pflege und Weitergabe des entsprechen Knowhows verdankt die Region einer gezielten Förderung: Schon in den 1930er-Jahren wurde in Esfahan ein staatliches Kunst- und Handwerkszentrum (Honarestān) gegründet, um die traditionelle Metallbearbeitung akademisch zu bewahren und meisterhafte Standards an die nächste Generation weiterzugeben.

Neues Bildmaterial

Passend zu diesem faszinierenden Artikel aus dem BAUMETALL-Archiv, indem die handwerklichen Besonderheiten der Kupferschmiede-, Ziseleure und Spengler Esfahans dokumentiert werden, gibt es ab sofort weitere Archiv-Fotos. Die neuen Bilder sind direkt in diesem Artikel zu entdecken. Weiteres Bildmaterial und umfassende Fachinformationen liefert der BAUMETALL- Reisebericht über Klempnertechnik im Iran und das dazu passende BAUMETALL-Extra: Klempnertechnik im Iran.

Kunstvoll verziertes, detailgetreues Messingpferd 

A. Buck für BAUMETALL

Kunstvoll verziertes, detailgetreues Messingpferd 

Info und weiterführende Informationen

Um das Aussterben der traditionellen Handwerke im Zuge der Industrialisierung zu verhindern, gründete die iranische Regierung in den 1930er-Jahren in Esfahan eine formelle Kunst- und Handwerksschule (die sogenannte Honarestān-Schule). Ergänzt wurde dieses Engagement im Jahr 1963 durch die Eröffnung des Handicrafts Center (Markaz-e Sanāye-e Dasti) – einer Einrichtung die gezielte Kurse organisiert, um die Brücke zwischen traditionellen Hammer-Techniken und modernen technischen Entwicklungen zu schlagen. Genau diese Verbindung macht Esfahan heute zur offiziellen UNESCO „Creative City of Crafts“.

Quelle: Encyclopaedia Iranica (Artikel: „Isfahan xiii. CRAFTS“).

 

 

Das Tor ins BAUMETALL-Gesamtarchiv öffent sich HIER.

Neue Bilder 

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