Rasmus Kangasniemi.
Ein SHK-Anlagenmechaniker erhält von ZVSHK, Horst-Brunscheen-Stiftung und BfW finanzielle Unterstützung für seine Meisterausbildung.
Nach sorgfältiger Prüfung seiner Bewerbung hat eine Jury aus Vertretern des Zentralverbands SHK, der Horst-Brunscheen-Stiftung und des Berufsförderungswerks der Gebäude- und Energietechnikhandwerke e. V. (BfW) entschieden, die Meisterausbildung von Rasmus Kangasniemi (21) aus Hamburg mit einem einmaligen Betrag von 700 Euro zu fördern. Die Zusage würdigt nicht nur seine bisherigen Leistungen, sondern auch seine überzeugende berufliche Perspektive.
Ein klarer Weg mit großen Zielen
Rasmus Kangasniemi hat sich bewusst für das SHK-Handwerk entschieden. Für ihn ist sein Beruf mehr als ein Arbeitsplatz: Er verbindet praktisches Können, Verantwortung, Kreativität und den direkten Nutzen für Kunden, Gesellschaft und Klimaschutz. Nach seiner Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK absolvierte er am Elbcampus Hamburg (Harburg) eine Weiterbildung zum Kundendienstmonteur, an die er seine Meisterausbildung anschloss. Mit der Meisterausbildung möchte der junge SHK-Experte den nächsten Schritt gehen – fachlich, persönlich und in puncto Verantwortung. Sein Ziel ist es, künftig mehr Verantwortung zu übernehmen, junge Menschen auszubilden und in seinem neuen Betrieb die fachliche Kompetenz für Wärmepumpeninstallationen und erneuerbare Energien einzubringen.
Für das 1. Halbjahr 2027 hat sich Kangasniemi bereits am Elbcampus Hamburg zur Qualifizierung als Energieeffizienzexperte angemeldet. „Der Meistertitel ist für mich nicht nur ein Abschluss, sondern ein Versprechen an mich selbst: Ich möchte mein Handwerk auf hohem Niveau ausüben, mir weiter Wissen aneignen, es weitergeben und zeigen, welche Chancen in diesem Beruf stecken“, unterstreicht Rasmus Kangasniemi. „Die Unterstützung der Stiftung gibt mir Rückenwind und bestärkt mich, meinen eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und dabei persönlich zu wachsen.“
Investition in die Zukunft des Handwerks
Die Horst-Brunscheen-Stiftung setzt sich unter anderem im SHK-Handwerk für die Förderung engagierter und zielstrebiger Nachwuchskräfte ein. Sie unterstützt junge Menschen, die durch Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und eine klare berufliche Vision überzeugen, denen jedoch finanzielle Hürden den nächsten Schritt erschweren können.
Im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit steht die Überzeugung, dass berufliche Bildung, Meisterqualifikation und Unternehmergeist zentrale Bausteine zur Fachkräfteentwicklung auf hohem Niveau sind. Die Förderung der Meisterausbildung ist daher mehr als eine individuelle Hilfe. Sie ist eine Investition in die Zukunft des Handwerks: in Qualität, Ausbildung, Betriebsnachfolge und Innovation. Gerade in Zeiten des hohen Fachkräftebedarfs im SHK-Handwerk kommt jungen Menschen besondere Bedeutung zu, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
„Wir fördern nicht einfach eine Ausbildung oder einen Lehrgang, sondern eine Haltung“, betont Stiftungsgründerin und Vorständin Sabine Brunscheen. „Wer den Meisterweg im Handwerk einschlägt, entscheidet sich für Können, Verantwortung und Zukunftsgestaltung. Rasmus Kangasniemi hat uns mit seiner besonderen Motivation und seinem zielstrebigen und wissbegierigen Blick nach vorne überzeugt.“
Rückenwind aus dem Handwerk vor Ort
Auch der Landesfachverband SHK Hamburg begrüßt die Förderzusage. Der Verband sieht in der Unterstützung junger Meisteranwärter einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der handwerklichen Qualität und Leistungsfähigkeit im Land. Meister im SHK-Handwerk seien nicht nur Fachkräfte auf höchstem Niveau, sondern in vielen Fällen auch Ausbilder, Unternehmer und wichtige Vorbilder für die nächste Generation. „Das Handwerk braucht junge Menschen wie Rasmus Kangasniemi, die anpacken, weiterdenken und andere mitnehmen“, erklärt Jens Wagner, ZVSHK-Vorstandsmitglied und Landesinnungsmeister SHK Hamburg. „Die Förderung zeigt beispielhaft, wie Stiftung, Handwerksorganisation und Bildungseinrichtung aktive Zukunftssicherung für unser Handwerk ermöglichen.“
Was die Jury überzeugt hat
Die Auswahlentscheidung der Jury erfolgte auf Grundlage der eingereichten Unterlagen, des persönlichen Motivationsprofils sowie der beruflichen Zielsetzung von Rasmus Kangasniemi. Besonders überzeugt hat die Jury sein bisheriger beruflicher Weg, der von Einsatz, Entschlossenheit, Ausdauer und Leidenschaft geprägt ist. Ebenso überzeugte, dass er seine Meisterausbildung als Grundlage versteht, um künftig Verantwortung im Handwerk zu übernehmen und aktiv zur Weiterentwicklung seines betrieblichen Umfelds beizutragen. Mit der Förderzusage kann Rasmus Kangasniemi nun einen spürbaren Teil der Kosten seiner Meisterausbildung decken.
Rasmus Kangasniemi steht stellvertretend für viele junge Menschen im Handwerk, die mit Talent, Fleiß und Zielstrebigkeit ihren eigenen Weg gehen. Er steht zugleich dafür, wie wirkungsvoll gezielte Förderung sein kann: Neben Können und Willen braucht es erfahrene Akteure im Handwerk und Stiftungen, die genau hinschauen, das Potenzial junger Nachwuchskräfte erkennen und zur richtigen Zeit sagen: „Wir glauben an dich!“
Weitere Informationen
➡️SHK-Meisterförderung mit Informationen zur Bewerbung
Die Horst-Brunscheen-Stiftung wurde von Sabine Brunscheen ins Leben gerufen, um das Lebenswerk ihres Vaters Horst Brunscheen zu ehren, eines Berliner SHK-Unternehmers, der sich zeitlebens für die Ausbildung junger Menschen einsetzte. Die Stiftung fördert die Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener und investiert so gemeinsam in die Zukunft des Handwerks, um die Qualität und Fachkompetenz im SHK-Bereich zu sichern.
Quelle: ZVSHK / ml