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Leserpost aus Norddeutschland

Evolution der Hammerkunst

Aufmerksame BAUMETALL-Leser erinnern sich mit Sicherheit noch an Olaf Grelck aus Groß Zecher und seine faszinierende Hammerkunst (BAUMETALL 06/23). Nur mit einem Schlosserhammer bewaffnet treibt der Klempner ohne jede Vorzeichnung mystische Wesen und Gesichter aus hartem Edelstahl und anderen Baumetallen. Wer glaubt, Grelcks Kunst sei seitdem im märkischen Sand verlaufen, der irrt gewaltig, denn der Ausnahmeklempner hat der Redaktion beeindruckende Fotos neuer Arbeiten zugeschickt.

Schon auf den ersten Blick wird klar: Nicht nur die gesamte Erscheinung des norddeutschen Handwerkers hat sich sichtlich zu der eines gereiften Künstlers entwickelt. Auch seine Werke haben eine beeindruckende Evolution hinter sich. Grelck, der den Hammer immer öfter auch gemeinsam mit seinem Sohn Michel schwingt, hat die flache Tafel verlassen. Die neuesten Arbeiten zeigen eine enorme Dreidimensionalität. Besonders spannend sind zum Beispiel Grelcks maskenhafte Fratzen, die sich plastisch aus dem Werkstoff wölben, oder die monumentalen Wächterfiguren, die scheinbar aus historischen Holzportalen herausschauen. Kurz: Bei den Grelcks ist jeder Schlag ein Treffer. Und ihre Metallarbeiten verwandeln jede Lichtreflexion in einen neuen Gesichtsausdruck.

BAUMETALL sagt: Die faszinierenden Fotos machen Lust auf mehr. Und sie sind ein authentisches Abbild eines echten Handwerks, das der Fachwelt einmal mehr zeigt: Der Werkstoff Metall kennt keine kreativen Grenzen.

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