Die Spengler-Meisterschule Würzburg präsentiert erneut handwerkliche Höhepunkte. Erfahren Sie, warum die fränkischen Meisterstücke nicht nur den Betriebsalltag bereichern, sondern auch regelmäßig zu den heißesten Anwärtern bei unserem großen Leserwettbewerb zählen Von Andreas Buck
Hier herrscht Grund zur Freude: In Unterfranken haben die Blechscheren geglüht und die Falzzangen unermüdlich Metalle geformt. Das Ausbilderteam der renommierten Spengler-Meisterschule Würzburg blickt auch dieses Jahr auf eine erfolgreich durchgeführte Abschlussprüfung zurück. Neben spektakulären Ziergegenständen wie Kupfergloben, Vasen oder filigranen Ballonmodellen entstanden in diesem Jahr gleich sechs beeindruckende Dachmodelle. Doch nicht nur die perfekten Prüfungsobjekte veranschaulichen, dass sich der Besuch der Vollzeitschule lohnt …
Seit über 25 Jahren genießen die Spengler-Meisterschule und das Trainerteam um Arno Fell einen bundesweit hervorragenden Ruf. Die Absolventen des Jahrgangs 2025/26 konnten erneut beweisen, dass die Bildungseinrichtung der Handwerkskammer für Unterfranken zu den herausragenden überregionalen Kompetenzzentren für die Fort- und Weiterbildung zählt. In den modern ausgestatteten Werkstätten bereiteten erfahrene Dozenten und Fachlehrer die Meisterschüler im Rahmen des intensiven, rund sechsmonatigen Vollzeitkurses optimal auf die Herausforderungen des Betriebsalltags vor. Laut Arno Fell rückt der umfangreiche Praxisanteil von rund fünf Wochen handwerkliches Können am Puls der Zeit regelmäßig in den Mittelpunkt der Ausbildung. Der Leiter der Spengler-Meisterschule betont: „Bei uns in Würzburg trifft Tradition auf Hightech. Etwa dann, wenn die Schüler mithilfe moderner Software und der maschinellen Ausstattung des Bildungszentrums in die Lage versetzt werden, besonders hochwertige Prüfungsstücke zu entwerfen und zu realisieren.“ Der Blick in die Lehrwerkstatt gibt ihm recht: Vom Doppelbieger über eine Längs- und Querteilanlage bis hin zu digital bedienbaren Biegemaschinen steht den Schülern alles zur Verfügung, was Spenglerherzen höherschlagen lässt.
Erfolg durch Qualität und Praxisnähe
Wie gut sich die enge Verzahnung der Meisterschule mit der Praxis bewährt, zeigt sich auch im breit gefächerten Teilnehmerkreis. Ein weiterer Pluspunkt des Bildungsangebots ist die teilweise im Onlineverfahren durchgeführte Beschulung. Besonders geschätzt wird dieser Service von Kursteilnehmern mit weiten Anreisewegen.
Dass den Meisterkurs längst nicht mehr nur reine Spengler besuchen, ist ebenfalls erwähnenswert. Fachkräfte aus dem Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk sowie Zimmerer und Dachdecker streben ebenso nach dem Spengler-Meistertitel. Noch mal Arno Fell: „Immer öfter wird der Spengler-Meistertitel sogar als ‚Zweitmeister‘ erworben und die strategische Qualifikation entsprechend genutzt.“ Ziel sei es, Komplettleistungen rund um die Gebäudehülle aus einer Hand anzubieten.
„Während Corona wurde Online-Unterricht schnell zum Standard. Damit verbundene positive Aspekte haben wir beibehalten und gezielt weiterentwickelt. Heute finden Teile des Theorieunterrichts nach wie vor online statt. Unsere Schüler profitieren somit von maximaler Flexibilität, einer enormen Zeitersparnis bei der Anfahrt und einer optimalen Vereinbarkeit von Weiterbildung, Praxis und Freizeit.“
BAUMETALL
Feuerwerk der Handwerkskunst und Leserwettbewerb
Wie hoch das Niveau an der fränkischen Talentschmiede ist, untermauert alljährlich ein Blick auf die Ergebnisse. Die Schule in Würzburg punktet darüber hinaus auch regelmäßig beim BAUMETALL-Leserwettbewerb „Meisterstück des Jahres“ und besetzt dort regelmäßig die vorderen Plätze. Tatsächlich lässt auch der Blick auf die Meisterstücke dieses Beitrags erahnen, dass der Würzburger Jahrgang 2026 wieder brandheiße Anwärter auf den Titel ins Rennen schickt.
Die Bandbreite der Prüfungsarbeiten teilt sich dabei vorrangig in zwei anspruchsvolle Disziplinen auf: Zum einen überzeugten die Absolventen mit den sechs klassischen, großformatigen Dachmodellen, die in unterschiedlichen Geometrien fachgerecht bekleidet wurden. Zum anderen zog die hohe Schule der Kunstspenglerei die Blicke auf sich. Was diese Ziergegenstände eint, ist die meisterhafte Beherrschung der Verformungs- und Treibtechnik. Beispiele sind ein segmentierter Zimmerbrunnen, ein überaus detailliert ausgearbeiteter Hirschkopf oder das filigrane Modell eines Heißluftballons. Kurz: Alle Meisterstücke zeugen von tiefem Materialverständnis und höchster Präzision. Das BAUMETALL-Team freut sich daher schon heute auf den nächsten Wettbewerb, wenn diese Unikate um die Gunst der Leser buhlen. Alle Informationen zur Bewerbung sowie die Meisterstücke der Vorjahre sind online abrufbar unter www.baumetall.de/meisterstuecke.
Intensivseminare für Einsteiger und Profis
Auch das ist Würzburg: Wer nicht direkt den großen Schritt zum Meistertitel gehen kann oder sich gezielt in bestimmten Fachbereichen perfektionieren möchte, findet beim Würzburger Bildungspartner ein erweitertes, hochkarätiges Angebot. Die Handwerkskammer Unterfranken bietet dazu Spengler-/Klempner-Intensivseminare und Kurse an, die sich sowohl an motivierte Einsteiger als auch an erfahrene Profis richten. Das modulare Weiterbildungsangebot deckt die gesamte Bandbreite der modernen Blechbearbeitung ab. Die Seminare reichen von soliden Grundlehrgängen für den Nachwuchs über anspruchsvolle Spezialkurse für Rundgauben- und Zwiebelturmbekleidungen bis hin zu kunsthandwerklichen Lehrgängen für filigrane Detailarbeiten. Alle Kurse finden in den innovativen, mit modernster Technik ausgestatteten Werkstätten statt und garantieren den Teilnehmern einen direkten Vorsprung für die tägliche Praxis im Betrieb.
Auch BAUMETALL ist dabei: Unter dem Titel „Sichtbarkeit als Erfolgsrezept – Das Geheimnis guter Kommunikation“ bietet die Spengler-Meisterschule einen exklusiven Workshop von und mit BAUMETALL-Chefredakteur Andreas Buck an, der Handwerkern zeigt, wie sie ihre exzellenten Leistungen auch öffentlichkeitswirksam präsentieren.
Informationen zu den kommenden Meisterkursen sowie zum Buchungsportal für die Intensivseminare sind online direkt über die Website der Spengler-Meisterschule Würzburg abrufbar.