Ein Raunen ging durch die Menge, als die ersten Ergebnisse am BAUMETALL-Messestand verkündet wurden. 130 Zuschauer vor Ort und zahlreiche Fans im Instagram-Livestream verfolgten gespannt, wer sich in diesem Jahr die begehrten Trophäen sichern würde. Vorausgegangen war eine enorme Resonanz: 71 Teilnehmer hatten sich dem Wettbewerb gestellt, wobei insgesamt 7220 Leserstimmen in einem Online-Voting abgegeben wurden.
Die zehn beliebtesten Arbeiten aus diesem Vorentscheid schafften es in die Endrunde, wo sie von einer hochkarätigen Fachjury unter die Lupe genommen wurden. Neben Experten wie Maria Schechtl, Martin Fischer, John-Marc Hamann, Andreas Witt und Juryleiter Mark Holzwarth gehörte auch Leser-Juror Nico Kiesele zum Gremium. Der Inhaber eines Fachbetriebs aus Kappel-Grafenhausen hatte das Losglück auf seiner Seite und setzte sich gegen 161 Mitbewerber um den Juryplatz durch.
Präzision nach Punkteschema
Die Bewertung der Exponate in den Kategorien „Bestes Design“, „Bester Klassiker“ und „Bester Ziergegenstand“ erfolgte nach einem strengen, bereits seit 2010 bewährten Punktesystem. Mark Holzwarth und sein Team beurteilten dabei nicht nur die Idee und die optische Präsentation, sondern legten besonderen Wert auf Proportionen, Formgebung, den handwerklichen Schwierigkeitsgrad sowie die technische Umsetzung der Werkstücke. Maximal 170 Punkte konnten pro Teilnehmer von der Jury vergeben werden. In der Kategorie „Bester Klassiker“ kam es aufgrund eines Gleichstands im Leservoting sogar dazu, dass vier statt der üblichen drei Meisterstücke im Finale bewertet werden mussten.
Preisverleihung vor 130 Zuschauern
Die feierliche Bekanntgabe der einzelnen Platzierungen übernahmen BAUMETALL-Chefredakteur Andreas Buck und Onlineredakteurin Laura Kornhaaß. In umgekehrter Reihenfolge stieg die Spannung von Punktwert zu Punktwert. Besonders eng ging es bei den Klassikern zu: Luca Schmid erreichte mit seinem Bierfass aus Kupfer samt Zapfanlage beeindruckende 191,8 Punkte und teilte sich den dritten Platz mit Tobias Beinhauer, dessen Titanzinkpokal mit 208,5 Punkten bewertet wurde. Auf Rang zwei landete Kai Plätzmüller mit einem Dachmodell (209,3 Punkte). In den anderen Kategorien glänzten Sebastian Heinzlmeier mit einem Kugelgrill aus Kupfer (232,7 Punkte) und Sales Bär mit einer meisterhaft gefertigten Kupfer-Blechtrommel (245,2 Punkte).
Gewinner, Überraschungspreis und Raumschiffbesitzer
Mit tosendem Applaus wurden die Meisterhämmer samt Urkunden und Sachpreisen überreicht. Dabei durften sich alle zehn Finalisten über einen vergoldeten Kreuzschweifhammer aus der Hammerschmiede von Picard freuen. Als Belohnung für ihre Höchstleistungen erhielten die Erstplatzierten außerdem hochwertige Veranstaltungsgutscheine der Wettbewerbspartner KME, Prefa und Rheinzink. Und den Zweitplatzierten wurde je ein Original-Rohraufweiter von M.A.S.C. überreicht. Abseits des regulären Wertungsschemas sorgte Friedrich „Scotty“ Reinbold für galaktische Momente. Für sein Spengler-Raumschiff aus Titanzink erhielt der Workshoptrainer außerhalb der Konkurrenz einen Sonderpreis samt symbolträchtiger Wertung von 1701 Punkten. Echte „Trekkies“ unter den Blechexperten erkannten natürlich sofort die Hommage an die Registriernummer der USS Enterprise (NCC-1701), die vor exakt 60 Jahren ihren ersten Fernsehflug antrat. Das 80 cm lange Raumschiff war jedoch weit mehr als ein optischer Blickfang am BAUMETALL-Messestand.
Während „Scotty“ live auf der Messe an seinem Meisterwerk weiterlötete, zerbrachen sich 114 Gewinnspielteilnehmer als Lötexperten den Kopf über die exakte Anzahl der verbauten Einzelteile. BAUMETALL-Leser Martin Ott aus Phillipsburg bewies dabei das präziseste Augenmaß: Mit seinem Tipp auf die Bauteilanzahl 83 sicherte er sich den Hauptpreis und darf das metallene Unikat nun sein Eigen nennen. Den interstellaren Flug von der Kölner Messe über das BAUMETALL-Redaktionsbüro und weiter zum Firmensitz des Gewinners kommandiert BAUMETALL-Captain Andreas Buck persönlich. Die Übergabe des Messe-Raumschiffs erfolgt schon zeitnah im Familienbetrieb Marquardt Dächer & Fassaden in Waghäusel. Über die sichere Landung und die entsprechende Übergabe berichtet BAUMETALL in Kürze und ausführlich.
Bild: T. Vollmer / FotoJetzt
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Bild: Baumetall
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Info
Das BAUMETALL-Team bedankt sich bei den Wettbewerbspartnern, Juroren und besonders bei Hauptsponsor M.A.S.C. aus Vöhringen für die fachliche und technische Unterstützung!