Jeder Autobesitzer weiß das: Wenn er sein Auto nicht pflegt, ist bald im wahrsten Sinne des Wortes der Lack ab. Kaum ein Autofahrer würde auf die Idee kommen, dass der regelmäßige Besuch in der Waschanlage überflüssig oder gar herausgeworfenes Geld ist. Wer etwa sein Auto in baumbestandenen Alleen parkt, kann ein Lied davon singen, wie sehr Staub, Pollen und herabfallende Blätter der Karosserie zusetzen.
Die sorgfältige Pflege, die wir unseren Autos widmen, gebührt im gleichen Maß auch Gebäudehüllen aus Metall. Denn auch das modernste und hochwertigste Hightech-Fassadenmaterial ist den Angriffen der Umwelt ausgesetzt. Und das selbst in sauberer Luft, wie folgender Fun Fact beweist: Seit das Regenwasser wieder weniger sauer ist, gedeihen etwa Moose umso schneller auf Fenstersimsen, Mauerabdeckungen & Co.! Eine regelmäßige Reinigung ist also unverzichtbar.
Effektive und materialschonende Methode
Darüber sollten Klempner ihre Kunden unbedingt aufklären – und die Fassadenreinigung als Anschlussdienstleistung idealerweise gleich mitanbieten, um dem Kunden diese Sorge direkt abzunehmen. Wie aber lassen sich Metallfassaden am besten von Verunreinigungen befreien und was brauchen Klempner dafür? Besonders effektiv und schonend geht es mit Osmosewasser in Kombination mit Hochdrucktechnik. Osmosewasser ist Wasser, das durch Umkehrosmose gefiltert wird. Dieses Reinwasser bindet den Schmutz und löst die Partikel besonders gut. Nach dem Trocknen bleiben keine Rückstände oder Kalkflecken auf der Oberfläche. Geräte, die mit Hochdruck arbeiten, sorgen dafür, dass auch hartnäckige Verschmutzungen leicht entfernt werden können. Chemische Zusätze im Wasser sind dabei nicht notwendig, wodurch Umwelt und Material geschont werden.
Besonders geeignet für farbbeschichtetes Aluminium
Da das Verfahren ohne aggressive Stoffe funktioniert, wird das Korrosionsrisiko reduziert. Weitere Vorteile sind: Es bilden sich keine Streifen und der Nachbearbeitungsaufwand ist gering. Mithilfe von Teleskopstangen kann bis zu bestimmten Höhen vom Boden aus gearbeitet werden, das heißt ohne teure Gerüste oder Hebebühnen.
Die Nachfrage nach effektiver Fassadenreinigung dürfte künftig weiter steigen, denn immer mehr Kunden entscheiden sich für eine Gebäudehülle aus beschichteten Blechen. Rund zwei Drittel aller Metallfassaden bestehen heute bereits aus farbbeschichtetem Material, meist Aluminium. Was die Kunden überzeugt, ist in der Regel die moderne, ansprechende Optik. Diese sollte also möglichst dauerhaft erhalten bleiben. Der Haken bei der Sache ist: Während sich Zink oder Kupfer durch die natürlich entstehende Patina selbst schützen, also mit dem Alter umso schöner werden, sind beschichtete Oberflächen empfindlicher gegenüber unvermeidbaren Umwelteinflüssen.
Schadstoffe bedrohen Optik und Material
Wie schwer die Verunreinigungen sind, hängt davon ab, wo das Gebäude steht: in der Stadt oder am Waldrand, in trockenem oder regenreichem Klima, in ländlicher oder industriell geprägter Umgebung. Typische Schmutzfaktoren sind Staub, Feinstaub, Rußpartikel aus Verkehr und Industrie, Pollen, Algen- und Moosbewuchs sowie saurer Regen. Die Schadstoffe lagern sich an der Oberfläche an und beeinträchtigen langfristig nicht nur das Aussehen, sondern bedrohen auch die Materialstruktur – wenn man nichts dagegen unternimmt.
Keine Frage: Metallfassaden sind trotzdem unterm Strich die besten Fassaden. Sie schützen ein Gebäude am nachhaltigsten, anstatt es gleichsam in schimmelanfällige Plastikhüllen zu packen, wie etwa mit Wärmedämmverbundsystemen. Und Rauputz bietet mit seinen Unebenheiten zweifellos weit bessere Nistplätze für Verschmutzungen als glattes Blech. Makellose Gebäudehüllen aus Metall sind die Visitenkarte für jeden Klempner und die beste Werbung für unsere Branche. Daher ist es so wichtig, dass sich die Kunden auch nach vielen Jahren noch über ihre Schönheit freuen können.
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Fassadenreinigung mit Osmosewasser: Das brauchen Sie dafür
Osmosewasser ist nahezu vollständig entmineralisiert, enthält also keine gelösten Salze oder Mineralien mehr. Es ist auch bekannt als Reinwasser oder VE-Wasser (vollentsalzt). Damit lassen sich Metalloberflächen sanft, aber gründlich säubern, vor allem in Kombination mit Hochdruckreinigern. Mobile Anlagen mit Filtersystemen, wasserführenden Teleskoplanzen oder -stangen und Bürsten werden zum Beispiel von diversen Spezialisten angeboten.
Informationen und Direktlinks zur Reinwasser-Reinigung sind im BAUMETALL-Extra abrufbar: