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Spengler-Raumschiff auf dem Flug nach Ulm

Das Beste aus drei Welten

Die Enterprise aus Titanzink: Ein Raumschiff zu landen ist ein komplexes Unterfangen. Entsprechend viel hat das Projektteam um Spenglermeister Friedrich Reinbold aus Kärnten derzeit zu tun. Erfahren Sie jetzt, wie Science-Fiction, Handwerkstradition, Löttechnik und Laserstrahl-Schneiden zusammenpassen!!! 

Seit vielen Jahren setzt sich Friedrich Reinbold dafür ein, die Berufsgruppe der Spengler bekannter zu machen. Vor über 15 Jahren begann er, mit Praktikanten, Lehrlingen und BAUMETALL-Workshop-Teilnehmern, Flugzeugmodelle aus Titanzink anzufertigen. Die attraktiven Metallarbeiten präsentiert Reinbold auf Ausstellungen, in Fachmedien und in sozialen Netzwerken. Mit dem Bau des Raumschiffs Enterprise hebt der Spenglermeister aus Friesach sein Schaffen auf das nächste Level: Erklärtes Ziel des neuen Gemeinschaftsprojekts ist es, ein noch deutlicheres Zeichen für eine starke Berufsgruppe zu setzen! Und zwar in der Kaufmann-Ornamenten-Manufaktur in Neu-Ulm.  

Um 15(!) aus Titanzink bestehende, rund 80 cm lange Modelle des legendären TV- und Kino-Raumschiffs in nur zwei Tagen zusammensetzen zu können, müssen zahlreiche Einzelteile zugeschnitten werden. Anschließend erfolgt die akribische Kontrolle der aus Rheinzink hergestellten Abwicklungen. Genau dazu laufen die Vorbereitungen bei den Projektpartnern auf Hochtouren – etwa bei den Laserspezialisten der Gebrüder Spiegel AG. In Tägerwilen am Schweizer Bodenseeufer kümmern sie sich aktuell um das millimetergenaue Zuschneiden der Triebwerk-Karosserie beziehungsweise der zuvor exakt abgewickelten Rumpf-Bauteile. „Sogar die zahlreichen nur wenige Millimeter kleinen Fenster werden auf der Laserstrahlmaschine ausgeschnitten“, freut sich Friedrich Reinbold: „Das war bis vor Kurzem undenkbar und zeigt, wie innovativ Spenglertechnik heute ist.“

Schweizer Präzisionsarbeit: Bei der Gebrüder Spiegel AG entstehen die komplexen Zuschnitte auf der Laserstrahlanlage

BAUMETALL

Schweizer Präzisionsarbeit: Bei der Gebrüder Spiegel AG entstehen die komplexen Zuschnitte auf der Laserstrahlanlage
Der Begriff

Gebrüder Spiegle AG

Der Begriff "VERSCHACHTELN" in einer völlig neuen Dimension: Der Bauteilzuschnitt erfolgt per Laser und ohne nennenswerten Verschnitt

Tradition, Zukunft und Zinn verschmelzen

Der Blick in die Ornamenten-Manufaktur von Kaufmann in Ulm führt in eine gänzlich andere Welt. In der traditionsreichen Werkstatt werden diverse Gipsabdrücke von 3D-Druck-Unikaten (Produziert von Flugzeugspengler Frank Preuss, Junkers Aircraft GmbH) genommen, um anschließend schwere Metall-Stempel und -Matrizen für das Tiefziehen anzufertigen. Die Ornamentenspengler kombinieren dabei Jahrhundertealte Praktiken mit moderner Abform- und Guss-Technik. Der Aufwand lohnt sich: Die Detailtiefe und Strukturierung der kreisrunden Bauteile ist beachtlich!
Noch einmal Friedrich Reinbold: „Im Jahr 2025 überzeugen Bauteile aus der Ornamentenpresse mit erstaunlich feinen Strukturen. Die geprägten Zinkelemente von Kaufmann mit Präzisionszuschnitten aus der Spiegel-AG-Laseranlage zu kombinieren ist absolut faszinierend aber auch anspruchsvoll. Für mich ist es besonders reizvoll, die unterschiedlichen Welten aus Tradition, Handwerk und Zukunftstechnologie miteinander zu verbinden. Das Spenglerhandwerk bzw. das Weichlöten spielt neben dem Umformen der ineinandergreifenden Bauteile eine elementare Rolle.“

Etliche Telefonate und Meetings später nutze das Kaufmann-Team einen 3D-Druck aus Kunststoff als Vorlage für die Gipsform die wiederum zur Anfertigung der Gussform benötigt wurde. Hier zeigen wir erste Tiefzieh-Rohlinge aus Titanzink. MEGA!

BAUMETALL / Kaufmann

Etliche Telefonate und Meetings später nutze das Kaufmann-Team einen 3D-Druck aus Kunststoff als Vorlage für die Gipsform die wiederum zur Anfertigung der Gussform benötigt wurde. Hier zeigen wir erste Tiefzieh-Rohlinge aus Titanzink. MEGA!

Löttechnik verbindet 

Zur Erinnerung: Beim Bearbeiten von Baumetallen zählt das Löten zu den ältesten Handwerkstechniken überhaupt. Auf dem seit Monaten ausgebuchten Workshop demonstriert Spenglermeister Friedrich Reinbold eindrücklich, wie mithilfe der weit verbreiteten und bei Dachhandwerkern noch immer täglich angewandten Löttechnik moderne Zuschnitte und traditionelle Ornamente zu einem beeindruckenden Spengler-Raumschiff verbunden werden. Im Einsatz sind dazu Lötgeräte von Perkeo sowie Zubehör und Werkzeuge vom M.A.S.C.-Team in Vöhringen.

Drei Welten, eine Mission: Aus Rheinzink gefertigte Ornamente von Kaufmann und Laserzuschnitte der Spiegel AG geben sich das Ja-Wort. Das Ergebnis dieser meisterhaften Löt-Hochzeit: Ein 80 cm langes Raumschiff aus Titanzink.

Reinbold

Drei Welten, eine Mission: Aus Rheinzink gefertigte Ornamente von Kaufmann und Laserzuschnitte der Spiegel AG geben sich das Ja-Wort. Das Ergebnis dieser meisterhaften Löt-Hochzeit: Ein 80 cm langes Raumschiff aus Titanzink.
Drei Welten: Traditionelle Ornamente, moderne Laserzuschnitte und handwerkliche Löttechnik

BAUMETALL

Drei Welten: Traditionelle Ornamente, moderne Laserzuschnitte und handwerkliche Löttechnik

Projektpartner 

Herzlichen Dank für die fachliche und logistische Unterstützung! 

Herzlichen Dank für die fachliche und logistische Unterstützung! 

INFO + TIPP: Verpassen Sie nicht, sich das zur Aktion passende Video ansehen!